
Die Kolpingfamilie St. Pius wurde 1928/29 gegründet.
Nach dem Verbot im 3. Reich ist sie vom damaligen Kaplan
Johannes Rubbel im Jahr 1950 wieder ins Leben gerufen
worden. Sie gehörte zum Bezirksverband Südost
im Kolpingwerk Berlin und unterstützt dort besonders
die Arbeit im Diözesanarchiv. Als "KF Berlin
St. Pius" war sie bei kirchlichen Anlässen
im Bistum mit dem Banner vertreten.
Die Mitglieder trafen sich (bis 2007) 14-tägig
um 18 Uhr. Die Themen der Abende waren u. a. Religion,
Natur und Stadtgeschichte.
Diese Tradition ist leider zu Ende gegangen. Im AntoniusPiusBrief
Nr. 93 (2008) schreibt dazu Horst Vogelgesang:
"Mit
Ablauf des Jahres 2007 schied die Kolpingsfamilie St.
Pius, die 1929 gegründet wurde, nach 78 Jahren
aus dem Diözesanverband Berlin aus. In den 50er
Jahren war die Kolpingsfamilie in St. Pius bis auf 27
Mitglieder angewachsen. Durch Häuserabrisse um
St. Pius in den 70er Jahren und den Wegzug vieler Jüngerer
sank seit dieser Zeit ihre Zahl immer mehr. Schließlich
waren wir, zuletzt durch Todesfälle, nur noch drei
Mitglieder. Zwei davon beschlossen im Dezember 2007,
sich abzumelden.
Der Dritte hatte die Wahl, Einzelmitglied im Diözesanverband
zu werden oder in eine andere Kolpingsfamilie zu wechseln:
Er ging zu der von Corpus Christi.
Es
war eine schöne Zeit in St. Pius, aber leider
"
Horst
Vogelgesang. Vorsitzender bis 2007
Umfassenden
Einblick in die deutsche Kolpingarbeit gibt die website
des Verbandes www.kolping.de
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