Reisen
des Familienkreises
"Auf
Tunnelfahrt in Österreich" - 2009
Vom
9. bis 16. Mai 2009 war der Erwachsenenkreis 1 wieder
auf Reisen, diesmal in Österreich in der Steiermark.
Unser Quartier hatten wir im "Hüttendorf
Präbichl" bei Eisenerz, welches unsere
Gruppe mit 14 Personen allein bewohnte. Der Blick
aus dem Fenster bot eine malerische Aussicht auf
die hohen schneebedeckten Berge.
Für
uns wird die Fahrt als Tunnelfahrt in
Erinnerung bleiben. Tunnel mit einer Länge
von 200 m bis zu 10 km wurden mehrmals durchfahren
- denn wir waren wieder viel unterwegs. Der erste
Weg führte uns in die Benediktinerabtei nach
Admont, wo wir am Muttertag den Gottesdienst mitfeierten,
begleitet von Hausmusik: Zither und Gitarre. Eine
weitere Abtei der Benediktiner gab es in Seckau
zu besichtigen. Auch das Augustiner-Chorherrenstift
in Vorau wurde unser Ziel.
Besonders
sehenswert waren in diesen Abteien, neben den Kirchen,
stets die mit zahlreichen Fresken und Schnitzereien
ausgestatteten Klosterbibliotheken. Weitere Ausflüge
führten uns in den Marienwallfahrtsort Mariazell,
auf die 850 Jahre alte Riegersburg und in das Lipizzanergestüt
nach Piber.
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Gruppenfoto
in Graz
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Pfau
im Schlosspark Eggenberg
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Vor
der "Hundertwasser"-Kirche in Bärnbach
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Graz
hat viele Kirchen anzusehen, dazu den bekannten
Uhrturm auf dem Schlossberg und sehr interessante
Innenhöfe. Auf Schloss Eggenberg kann man,
neben vielen prunkvoll ausgestatteten Räumen,
auch radschlagende Pfauen im Schlosspark bestaunen.
Beim neuen Kunsthaus Graz (2003) hat man den Eindruck,
"als ob ein freundlicher Außerirdischer
gelandet sei".
In der Nähe von Graz gab es noch zwei kleinere
Kirchen zu besichtigen, die von österreichischen
Künstlern gestaltet wurden: In Thal durch Prof.
Fuchs im Stil des Wiener Fantastischen Realismus
als Pilgerweg zum Himmlischen Jerusalem
und in Bärnbach durch Friedensreich Hundertwasser
besonders phantasievoll ausgeführt.
Wie
immer wurden die Tage bei Wein und Gesang abgeschlossen.
Es
war wieder eine interessante Reise, auf der wir
viel Neues und Eindrucksvolles kennen gelernt haben.
Dank unserem Herrgott, der uns wieder gesund nach
Hause geführt hat!
H.
u. W. Greulich
(Text
aus dem AntoniusPiusBrief 101 vom 30.8.2009)
[Die
Ausflüge 2005 2006
2007 nach Belgien:]
"Die
Fischerin vom Bodensee - 2008"
Bericht
von der Fahrt des Familienkreises 1
Die
schöne Maid haben wir zwar nicht getroffen,
dafür aber den Fischer, der die Felchen (beliebter
Fisch in der Region) aus dem See holt.
Zum Bodensee ging also diesmal die jährliche,
traditionelle Frühjahrsfahrt des Familienkreises
1 vom 26. April bis 3. Mai. Einschließlich
unseres Herrn Pfarrer waren 16 Teilnehmer mit von
der Partie. Quartier haben wir bezogen in verschiedenen
Bungalows einer Ferienanlage in Immenstaad in der
Nähe von Meersburg. Über das schöne
Wetter, das wir mitgebracht hatten, waren die Leute
so erfreut, dass sie uns für einen mit Mangel
behafteten Bungalow gleich vier andere zum Umtausch
anboten. Den mit dem besten Blick über den
Bodensee haben wir natürlich genommen. Übrigens
hatten wir dabei nicht ein Dreimädelhaus, sondern
ein Dreimännerhaus (Käptn, Herr
Begall, Herr Rieger). Befrühstückt"
haben sich die Herren selber, aber zum Abendbrot
waren sie dann immer eingeladen. Die Gegend um den
Bodensee herum ist sehr geschichts- und kulturträchtig
und es gibt vieles zu besichtigen.
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Auf
der Insel Reichenau in Niederzell vor der
Kirche St.Peter und Paul
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Stein
am Rhein
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Wallfahrtskirche
St. Maria in Birnau
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Überlingen
- Münster
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Angefangen haben wir gleich mit Meersburg. Die Schönheit
dieser Stadt hat schon die Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff, die hier einige Jahre lebte,
in den höchsten Tönen gelobt.Die Aussicht
von der Burg über den Bodensee ist auch einmalig.
Auf der anderen Seite des Sees im schweizerischen
St. Gallen beeindruckte das ehemalige Benediktinerkloster
mit seiner barocken Kathedrale und der herrlichen
berühmten Stiftsbibliothek im Barockstil mit
geschriebenen und gemalten Kostbarkeiten, heute
zum Weltkulturerbe gehörend. Das weithin als
Stadt der Spiele bekannte Städtchen Ravensburg
mit seinem mittelalterlichen Flair war unser nächstes
Ausflugsziel. In der Nähe befindet sich Stadt
und Kloster Weingarten mit seinem schwäbischen
Petersdom", der größten Barockbasilika
Deutschlands. Knapp haben wir den traditionellen
Blutritt", eine große Pferdeprozession
mit Tausenden von Reitern, verpasst. Überhaupt
sind Reiterprozessionen in dieser Gegend beliebt.
So gibt es bei Kloster Ochsenhausen, das wir auf
der Heimfahrt kurz streiften, ebenfalls im Mai einen
St. Georgs-Ritt, an dem auch der Bischof teilnimmt.
An Schlössern haben wir das prachtvolle Schloss
Tettnang besichtigt, das von den Grafen von Montfort
im 18. Jh. erbaut worden war und Schloss Salem,
d.h. die Außenanlagen, die Kirche und den
Betsaal. Schloss Salem, ehemaliges Zisterzienserkloster
von 1134, ist heute eine Eliteschule, an der viele
bekannte Persönlichkeiten die Schulbank drückten
und jahrelang von dem Pädagogen und Buchautor
Bueb geleitet wurde.
Eine
Perle des oberschwäbischen Rokoko ist die Wallfahrtskirche
Birnau, malerisch auf einer Anhöhe gelegen
mit Blick über den Bodensee. Auf dem Weg nach
Überlingen haben wir sie besucht und sie viele
Male beim Vorüberfahren von der Straße
her gegrüßt. Überlingen, ein mediterranes
"Nizza am Bodensee", ist ein beliebtes
Touristenziel mit seinen steilen Gassen und der
schönen Altstadt. Historische und steinerne
Kostbarkeiten sind z. B. die Reste der alten Befestigungsanlage,
die gotische Basilika des Franziskanerklosters und
das Rathaus mit seinem ungewöhnlichen Figurenschmuck.
Was
man natürlich nicht verpassen darf, wenn man
schon in dieser Gegend ist, ist der Rheinfall von
Schaffhausen. Wer ihn noch nicht gesehen hatte,
war beeindruckt von der Wucht und Kraft dieser Wassermassen.
Weiter gings nach Stein am Rhein. Dieses malerische
Städtchen mit seinen Erkern und Fachwerkgiebeln
der Bürgerhäuser und Fassadenmalereien
zieht Touristen in Scharen an und lud uns ein zu
einem gemütlichen Nachmittagsbummel.
Am
letzten Tag haben wir die Insel Reichenau besucht.
Intensiver Gemüseanbau, Fischerei und Weinanbau
prägen das Bild dieser Insel, die trockenen
Fußes durch einen aufgeschütteten Fahrdamm
zu erreichen ist. Die Stiftskirche St. Georg in
Oberzell birgt gut erhaltene Wandmalereien aus dem
10. Jh. und das Münster von Mittelzell war
einst die Kirche einer mächtigen Benediktinerabtei
bis ins 18. Jahrhundert. Hier haben wir endlich
den vielgepriesenen Felchen genossen. Einige Unermüdliche
haben in der Abendstunde noch schnell einen Abstecher
zur Insel Mainau gemacht, den meisten war die Insel
bekannt. Von Konstanz, der Stadt des Konzils von
1414 - 1418, ist uns neben dem Münster, dem
Rathaus, der Imperia-Statue am Hafen und den Konzilsgebäuden
in der Nähe vor allem der überflutende
Stadtverkehr und anhaltende Stau in Erinnerung.
Aber
trotz all der Besichtigungen und Ausflüge ist
die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen. Nach alter
Tradition haben wir uns allabendlich in einem Bungalow
versammelt, um bei feuchtfröhlicher Stimmung
den Tag ausklingen zu lassen. Auch die mitgebrachten
Liederbücher aus Käpt'ns schwarzen Aktenkoffer
wurden eifrig genutzt.
So sei dem Organisator der Fahrt, H. Behr, den fleißigen
Kuchenbäckern, J. Begall und H. Rieger, herzlich
gedankt mit dem Wunsch, dass die nicht mehr wegzudenkende
Frühjahrsfahrt noch viele Jahre fortgeführt
werden möge.
Eva Natho.
(Text
aus dem AntoniusPiusBrief 95 vom 31.8.2008)
Der
Ausflug 2007
Ein
langjähriger Brauch wird nicht gebrochen
Auch
in diesem Jahr ging der Familienkreis 1 mit 15 Teilnehmern
und unserem Herrn Pfarrer vom 15. 6. - 22. 6 auf
große Fahrt. Ziel der Reisen waren die
belgischen Ardennen und das Großherzogtum
Luxemburg.
Quartier bezogen wurde in Vielsalm,
einem kleinen Ort landschaftlich sehr schön
gelegen in den Ardennen. Von hier aus gab es viel
Sehenswertes zu erkunden: schöne städtebauliche
Architektur, herrliche Kirchen, immer wieder bezaubernde
Landschaft und originelle Details in den einzelnen
Orten.
Erstes Besichtigungsziel war Liège
(Lüttich),
eine alte Bischofsstadt umgeben von bewaldeten Hügeln.
Wohl das bedeutendste Kunstwerk der Stadt ist ein
romanisches Messingtaufbecken in der Kirche St.
Bartholomäus, Ausdruck der überragenden
maasländischen Metallkunst und -verarbeitung
aus dem 12. Jh.
Das Messingbecken wird von 12 Rindern getragen,
Symbol der Apostel und der Stämme Israels.
Die dargestellten Taufszenen illustrieren das erste
Sakrament, u. a. die Taufe Jesu im Jordan. Schön
anzusehen das barocke Rathaus in Liège aus
dem 18. Jh. An der Wand neben der Freitreppe wird
mit einer Bronzeplatte Widerstandskämpfern
gedacht, darunter des Stadtpolizisten Arnhold Maigret,
dessen Namen Georges Simenou, 1903 in Liége
geboren, entlehnte und der Romanfigur seiner Kriminalromane
gab, die ihm zu Weltruf verhalf: Kommissar Maigret.
In Bronze auf einer Parkbank in Lebensgröße
verewigt, kann man neben dem Kommissar auch Platz
nehmen.
Ein weiterer Programmpunkt der kleine Ort Stavelot,
dessen Wurzeln in der von Remaklus Mitte des 7.
Jh. errichteten Abtei liegen. Die im 18. Jh. erbaute
Kirche St. Sebastian birgt den Schrein des hl. Remaklus
mit seinen Gebeinen, wiederum ein einzigartiges
Prunkstück maasländischer Metall- und
Kirchenkunst. Eine Besonderheit ganz anderer Art
der Staveloter Karneval, der auf eine berühmte
mittelalterliche Staveloter Narrenfigur zurückgeht.
Die Kapuze einer weißen Mönchskutte um
das Haupt gelegt, die knallrote Karottennase keck
himmelwärts gerichtet, treiben die "weißen
Mönche" zu Hunderten ihren Schabernack,
ein Ereignis, dem alljährlich zehntausende
Besucher zuschauen.
Die Stiftskirche Notre-Dame
in Huy
ist der bedeutendste hochgotische Kirchenbau Belgiens.
Im mächtigen Westturm der Kirche befindet sich
eine prachtvolle Fensterrosette mit 9 m Durchmesser
ganz im hochgotischen Stil gehalten, im Chor beeindrucken
drei gemalte Glasfenster 20 m hoch in einem einzigen
Zug, die Mysterien des Rosenkranzes darstellend.
Neben weiteren Zielen in Belgien waren zwei Tage
der Reise für das Großherzogtum
Luxemburg vorgesehen:
Als weithin sichtbares Wahrzeichen überragt
die mächtige romanische Willibrordus-Basilika
die Stadt Echternach,
eine der ältesten Siedlungen Luxemburgs (um
698). In der Krypta der Basilika sind die Gebeine
des Heiligen Willibrord, eines angelsächsischen
Benediktinermönches und Utrechter Missionsbischofs
in einem Schrein aus weißem Marmor beigesetzt.
Weit über die Landesgrenzen bekannt ist Echternach
durch die Echternacher
Springprozession, die alljährlich
am Dienstag nach Pfingsten zehntausend Gläubige
und Zuschauer in ihren Bann zieht. Tausendstimmig
vorgebrachte Anrufe des Heiligen als "Lehrer
der Wahrheit" und "Heil der Kranken"
schallen über den Marktplatz. Daneben, sich
an Taschentüchern festhaltend, springen die
Teilnehmer jeweils zu fünf in einer Reihe nach
der monotonen Melodie einer mittelalter-lichen Polka
seitlich wiegenden Schrittes über das raue
Straßenpflaster. Es dauert Stunden, bis die
Letzten Basilika und Krypta in Verehrung des hl.
Willibrord erreicht haben. Die Wurzel für dieses
sonderbare Verhalten ist eher unbekannt. Spekuliert
wird über mögliche Wallfahrtsgelübde
vergangener Zeiten zum Dank für die Befreiung
von Epilepsie oder Veitstanz oder von Sankt Willibrord
selbst verfügt zur Buße. Was aber stimmt,
weiß niemand.
Ein malerischer, beschaulicher Ort ist Vianden.
Schiefergedeckte Häuser, enge gepflasterte
Gassen und alte Gemäuer sowie eine einmalige
Lage im dicht bewaldeten Tal der Our sprechen mit
recht für die Bezeichnung "Perle der Luxemburger
Ardennen". Hoch über dem Städtchen
auf einem Felsvorsprung prangt die mittelalterliche
Hofburg, eine der schönsten Burganlagen des
Großherzogtums. Der nicht ganz unbeschwerliche
Aufstieg zur Burg wird mit einem faszinierenden
Rundblick in die Weite der Landschaft belohnt.
Nicht weniger idyllisch der Luftkurort Clervaux,
die Stadt der Museen. Auch hier auf einem Felsvorsprung
errichtet die Schlossburg, eine mittelalterliche
Burganlage. Sie beherbergt gleich drei museale Einrichtungen:
das Burgmuseum, das Museum der Ardennenschlacht
und die größte und wohl auch bedeutendste
Fotoausstellung aller Zeiten: The Family of Man.
Sie zeigt fotografische Werke gesammelt und zusammengestellt
durch den amerikanischen Kunstfotografen und gebürtigen
Luxemburger Edward John Steichen. Gruppiert werden
Die Bilder von 273 Fotografen aus 68 Ländern
um 37 Themen wie z. B. Liebe, Familie, Freude, Arbeit,
Schmerz und Tod, Elemente, die der großen
Gemeinschaft der Menschen, der "Family of Man"
gemeinsam sind. Für Liebhaber der Schwarz-Weiß-Fotografie
ist diese Fotoschau eine wahre Augenweide, regt
darüber hinaus aber auch sehr zum Nachdenken
an.
So verging die Urlaubswoche wie im Flug. Nicht zu
vergessen das abendliche Beisammensein in fröhlicher
(Wein)runde mit Gesang und viel Spaß. Ein
herzlicher Dank auch an Herfried Behr, der wie immer
engagiert dazu beigetragen hat, dass die gemeinsame
Reise wieder eine schöne, erlebnisreiche Zeit
für alle war.
Felicitas Hoffmann
webmaster: Architektur- und
Landschaftsfotos finden sich auf den weiterführenden
Links
Der
Ausflug 2006
Besuch
beim Till Eulenspiegel
Mit
20 Teilnehmern und unserem Herrn Pfarrer Birkhahn
waren wir in einer Gemeinschaftsfahrt wieder
in Belgien. Dieses Mal an der Nordseeküste bei De
Haan, in der Nähe von Oostende. In einem dortigen
Ferienpark hatte Herr Behr 3 Häuser für uns
gemietet. Mit 7 Pkw sind „Rosselenker", Mitfahrer
und Gepäck gut hin- und wieder zurückgekommen.
Von unserem Quartier unternahmen wir jeden Tag Fahrten
zu unterschiedlichen Zielen. Wir sahen Städte mit
historischen Gebäuden wie Kirchen, Rats- und Bürgerhäusern
aus verschiedenen Epochen mit deren Baustilen und
Geschichten.
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Der
Marktplatz von Brügge
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Rathaus
von Ypern.
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Rathaus
von Veurne
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Gedenkstein
von Käthe Kollwitz in Vladslo b Dixmuide
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Einzelne Bauwerke und auch beeindruckende Ensembles
als Plätze, Höfe und Parkanlagen. Darunter auch
den Ort Damme, in dem Till Eulenspiegel zu
Hause war. Der leidvollen jüngeren Vergangenheit
mit den 2 Weltkriegen kann man dort an zahlreichen
Denkmalen und Soldatenfriedhöfen begegnen. Wir besuchten
einen deutschen Soldatenfriedhof aus dem l. Weltkrieg
bei Vladslo, auf dem mehr als 25 000 Gefallene liegen,
darunter auch der Sohn vom Ehepaar Kollwitz.
Von Käthe Kollwitz befindet sich dort
die Skulptur „Trauernde Eltern".
Ein nicht alltäglicher Schlossbesuch, in dem eine
Amaryllus- und Orchideenausstellung jeden Raum,
sogar den großen Treppenaufgang schmückte, war ein
„Reisehighlight"! Am Sonntag haben wir dann
die Atmosphäre des Nordseestrandes mit den Strandpromenaden
in Oostende bis Blankenberge, z. T. mit der Küstentram,
bei Wind und strahlendem Sonnenschein und vielen
Menschen erlebt.
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Beginenhof
St.Elisabeth in Kortrijk m. Liebfrauen
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Schloss
Beloeil
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Gruppenfoto
im Schloss von Beloeil
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Bei
Ulenspiegel in Damme
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Die Mitgefahrenen danken Herrn Behr für die Organisation
und Führung und unserem Herrn Pfarrer für sein dabei
sein.
Dieser
Beitrag ist übernommen aus dem Pfarrbrief Nr.
82 (Ausgabe am 28.05.2006).
Fam.
Lisson
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top

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Der
Ausflug 2005 nach Belgien
Einleitend
steht in unserem Reiseführer. „Wer will schon nach
Belgien fahren? In ein Land, das den Ruf hat langweilig
zu sein, das von Dutzenden von Autobahnen durchzogen
ist, die nachts so hell beleuchtet sind, dass sie
den Astronauten als Orientierungshilfe dienen“.
Wir wollten!
21
Leute machten sich in sieben Autos auf den Weg.
Als Quartier hatten wir eine Ferienanlage in der
Nähe von Antwerpen gewählt. Die drei Ferienhäuser
waren mit dem Nötigsten ausgestattet und hatten
genügend Platz, um in sangesfreudiger Runde den
Tag bei einem oder mehreren Gläsern Wein - den
230 belgischer Biersorten zum Trotz – ausklingen
zu lassen.
Natürlich
ist Belgien kein langweiliges Land. Rom und Burgund,
Spanien und Österreich, Frankreich, Holland und
Deutschland – sie alle haben zur Geschichte Belgiens
beigetragen und seiner Kunst den Charakter europäischer
Vielfalt gegeben. Künstlerisches Schaffen hatte
zu den meisten Zeiten günstige Bedingungen im Land.
So entstanden beeindruckende Bauwerke und Gemälde.
Unsere Ausflüge führten uns u. a. nach Antwerpen
Brüssel, Gent, Leuven,
aber auch für uns bis dahin unbekannte Orte wie
Mechelen (mit seinem 97
m hohen, aber mit 167 m geplanten Turm der St.-Romboutskathedraal),
Zoutleew (die Perle von
Brabant), Tongeren
(älteste Stadt Belgiens).
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Antwerpen-
Onze-Lieve-Vrouwekerke
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Leuwen
- Rathaus
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Unvergessen ist das Rathaus aus dem 15.Jh. in Leuven, das als schönster
Zweckbau seiner Zeit gilt. In 236 Nischen stehen
Statuen von Heiligen und Königen, von Gelehrten
und Dichtern in filigraner Ausführung. Als Studentenstadt
verströmt sie ein besonderes Flair.
In
Gent beeindruckte
besonders der Altar der Brüder Hubert und Jan van
Eyck in der Sint- Baafskathedraal. Auf 12 Tafeln
des Flügelaltars ist die Heilsgeschichte vom Sündenfall
bis zur Erlösung dargestellt.
Antwerpen,
die Stadt des Riesen Antigon,
der Scheldeschiffern wegen
nicht bezahltem Wegezoll die Hand abhackte und in
den Fluss warf (Hand werpen), hat auch kulturhistorisch viel zu bieten. Ouze- Lieve-Vrouwekerk (Liebfrauenkirche)
ist der mächtigste Sakralbau Belgiens. Es dauerte
fast 200 Jahre bis sie vollendet war. Im Inneren
können zwei berühmte Bilder von Rubens „Die Kreuzaufrichtung“
und „Die Kreuzabnahme“ bewundert werden.
Brüssel
mit dem wunderschönem Markt
lernten wir als quirlige, weltoffene Stadt – mit
den besten Pralinen Belgiens – kennen. Natürlich
waren wir auch bei Manneken
Pis und am Atomium (eine 165-millardenfache Vergrößerung des Eisenmoleküls).
Aber
auch die kleinen Orte und Kirchen am Wegesrand waren
voller wundervoller Entdeckungen und bleibender
Erinnerungen.
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Brüssel
- vor dem Atomium
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Brüssel
- vor der Kathedrale St. Michael und Gudula
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Eine
besondere Form der Wohn- und Lebensgemeinschaften,
die sich in den katholischen Regionen der Niederen
Lande seit dem 12. Jahrhundert entwickelte, lernten
wir mit den Beginenhöfen
kennen. Hier lebten allein stehende gläubige Frauen
in einer Art klösterlicher Gemeinschaft. Sie legten
kein Gelübde ab und konnten die Gemeinschaft jederzeit
verlassen.
Heute sind die Höfe begehrte Wohnadressen.