Am
Samstag, dem 18.10. traten
16 Jungen und 6 Mädchen, sowie die drei Helfer Heike, Leo,
Viki und unser Käpt´n die Zugfahrt nach Zinnowitz
an. Allen Helfern noch einmal recht herzlichen Dank. Da wir
aber nicht zu früh aus dem Bett wollten, konnten wir in
Zinnowitz kein Mittag mehr essen, stattdessen hatten wir Kaffee
und Kuchen. Weil wir die Umgebung kennen lernen wollten, sind
wir am Nachmittag in den Wald und an die Ostsee gegangen. Um
sich neu bzw. wieder kennen zu lernen wurden abends Kreisspiele
gespielt.
Die
Messe am Sonntagmorgen begann
bereits um 8 Uhr, also noch vor dem Frühstück. Danach
wurde die ganze Truppe nach Alter getrennt: Zu den "Kleinen"
zählten alle bis vierte Klasse, der Rest waren die "Großen".
Die Gruppen spielten zusammen. Die Mittagspause wurde dann von
uns freundlich begrüßt. Am Nachmittag spielten wir
draußen Ball- und Kreisspiele. Das "Highlight"
des Tages war das Versteckespielen im dunklen Wald.
Montag
ging es dann nach dem Frühstück endlich mit der Katechese
los, die mit einer gemeinsamen Andacht abgeschlossen wurde.
Das Tagesthema war das Jesuswort: "Ich bin die Tür."
Nach der Mittagspause und dem Kaffeetrinken veranstalteten wir
in der Stadt Zinnowitz das allseits beliebte Stadtspiel, bei
dem sich einige Leute verkleidet durch die Straßen bewegen
und gefunden werden müssen. Als Sieger gingen Lotti, Stella
und Klara hervor. Abends spielten wir wieder Verstecke im Dunkeln
und danach bewunderten wir an der Ostsee den wunderschönen
Sternenhimmel, der uns diesmal sogar die Milchstraße zeigte.
In der Dunkelheit rannten Kalli und Merveil gegeneinander und
bekamen dadurch Nasenbluten. Doch durch den großartigen
Einsatz von Heike war das bald wieder vergessen und nur noch
halb so schlimm.
Der
Dienstag begann wieder
mit der Katechese und einem anschließenden Gottesdienst.
In der großen Pause spielten einige Fußball gegen
Mauri. Leider mit dem Ergebnis, dass die "Kleinen"
2:3 verloren. Das Freundschaftsspiel der "Großen"
ging 6:3 aus. Am Nachmittag veranstalteten wir noch ein kleines
Krocket-Turnier, das dann doch länger dauerte als wir dachten
und deshalb nicht zu Ende geführt wurde. Mit dem Tanzabend
der Ordensschwestern schlossen wir den einzigen regnerischen
Tag der RKW ab.
Den
Mittwoch verbrachten wir
in Stralsund. Dorthin gelangten wir mit der Bimmelbahn (zum
Bahnhof) und der UBB (nach Stralsund). Auf dem Turm der St.
Marienkirche hatte man einen tollen Blick über die Stadt.
Anschließend machten wir eine Hafenrundfahrt und besuchten
das interessante Ozeaneum. Gestärkt durch Fischbrötchen
und Eis traten wir den Weg "nach Hause" an. Die Bimmelbahn
machte mit uns noch eine kleine Stadtrundfahrt und am Ende des
Tages fielen alle müde ins Bett.
Am
Donnerstag hatten wir Katechese,
Andacht, Mittagspause. Nachmittags ging es dann wieder nach
draußen zum Bocciaspielen. Gewonnen haben Benny und Jannis.
Nach dem Abendbrot waren wir im Wald und an der Ostsee.
Mit
der Katechese und einer abschließenden Messe begann der
Freitag. In der Mittagspause
konnten die Wasserratten unter uns die Meeresschwimmhalle von
Zinnowitz besuchen. Im Laufe des Tages machten wir noch Staffelspiele,
die uns sowohl draußen als auch drinnen Freude bereiteten.
Abends trugen die Helfer ihren selbst gedichteten Helfersong
vor. Allerdings konnte das Video der RKW nicht angeguckt werden,
da das mit der Technik irgendwie nicht funktionieren wollte.
Der
Samstagmorgen war sehr
hektisch und chaotisch. Marcel hatte zusätzlich noch Fieber
bekommen. Trotz allem sind wir doch rechtzeitig in den Zug Richtung
Hauptstadt eingestiegen.
In
der ganzen Woche hatten wir viel Spaß zusammen. Dabei
mussten eine Tasse, ein Glas, zwei Teller und ein Stuhl dran
glauben. Ups!