Aktualisierung:
Ab
1.7.03 gibt es ein Fusionsdekret
des Ordinariats.
Es trifft andere Festlegungen als unten erwartet.
Hier der
Vorgang (Dekret, Nachfrage KV/PGR, Antwort) zum
Nachlesen.
Die wichtigsten Entscheidungen: Der Name der fusionierten
3 Gemeinden lautet nur noch St. Antonius. Auch
die Gemeindegebiete von St. Pius und St. Nikolaus
gehen in St.Antonius auf. Die Pfarrkirche der fusionierten
Gemeinden wird St. Pius. Das Gebäude von St.
Nikolaus wird zurückgegeben.
Die
Fusion unserer beiden Friedrichshainer
Gemeinden St. Antonius und St. Pius
Eine
Informationsrunde am 16.02.2003
Das
nirgendwo geliebte Thema "Gemeindefusion",
derzeit unter dem Druck der Finanzsituation im Erzbistum
Berlin heiß diskutiert, geriet im Gemeindesaal
von St. Antonius eher zu einer harmonischen Sonntagsveranstaltung
mit etwa 50 Teilnehmern.
Was
lief da in Antonius-Pius anders?
Rückblickend
hatten beide Partner viel Zeit, sich miteinander vertraut
zu machen. Schon seit 1994 war Pfarrer Birkhahn
aus St.Antonius für beide Gemeinden zuständig.
Abwechselnd in beiden Kirchen gehaltene gemeinsame Gottesdienste
in der Karwoche und gegenseitige Einladungen (zu Gemeindefesten,
Ausflügen, Besinnungstagen usw.) überwanden
Vorbehalte und sorgten beizeiten für Vertrautheit,
auf der weiter aufgebaut werden konnte: So wird schon
seit 1999 der Pfarrbrief als "Antonius-Pius-Brief"
herausgegeben. Selbst die beiden Pfarrgemeinderäte
tagen schon mehrere Jahre gemeinsam. Auch Familienkreise
fanden zueinander. Die Kinder und Jugendlichen sind
schon länger im Religionsunterricht und der Jugendgruppe
vereint, sie nehmen teil an gemeinsamen Fahrten und
der RKW.
Zum Gefühl von Nähe trug natürlich auch
die geringe Distanz beider Kirchenbauten bei - weniger
als 2 km.
Die am 28. Januar 2003 von beiden Kirchenvorständen
auf Anraten beider Pfarrgemeinderäte einstimmig
beschlossene und beim Erzbischof beantragte
Fusion geht über die Vorstufen "Pfarrverband"
und "Pfarrverbund" hinaus:
Es wird danach nur noch eine Gemeinde, einen
Kirchenvorstand und einen Pfarrgemeinderat geben
- diese Gemeinde soll, lt. Antrag, den Doppelnamen "S
t . A n t o n i u s - P i u s" tragen.
Die Homepage heißt ja seit einem Jahr schon so
...
Für Gemeinden, die jetzt erst Kontakt aufnehmen,
dürfte eine so weit gehende Vereinigung schwer
vorstellbar sein. Und dennoch sollen alle Zusammenschlüsse
in Berlin, durchweg als Fusionen, bis 2005 zustande
gekommen sein!
Was
wird sich (bei voller Umsetzung des Fusionsantrags)
ändern?
Nicht viel: Die bisherigen Gottesdienste in beiden Kirchen
werden beibehalten. Die Antoniuskirche
würde dann zur
Hauptkirche. Die Konzentration auf den Standort
Rüdersdorfer Straße hat vor allem praktische
Gründe: Die Kirche hat Anschluss an die Fernheizung
und es gibt dort ein großes und zweckmäßig
eingerichtetes Gemeindehaus. Insbesondere für die
Kinder- und Jugendarbeit waren diese räumlichen
Voraussetzungen sehr anziehend. ------->
Weitere
Fusionen im Dekanat Lichtenberg:
| St.
Mauritius - Lichtenberg |
und |
Hl.
Dreifaltigkeit - Friedrichshain |
| Zum
Guten Hirten - Friedrichsfelde |
und |
St. Marien (Unbefl. Empfängnis) - Karlshorst |
| Maria,
Königin des Friedens - Biesdorf-Nord |
und |
Herz
Jesu - Biesdorf-Süd |
Heilig-Kreuz
-
Höhenschönhausen |
und |
St.
Konrad von Parzham - Falkenberg |
|
Selbstständig
- im Ostteil:
|
|
Von
der Verklärung des Herrn - Marzahn
|
|
St.
Martin - Mahlsdorf
|
|
Gemeinden
mit offener Zuordnung - in Kreuzberg
|
|
St.
Agnes - Alexandrinenstr.
St. Johannes-Basilika -
Lilienthalstr.
St.
Bonifatius - Yorckstr.
|
|
St.
Marien (Liebfrauen) - Wrangelstr.
St. Michael -
Waldemarstr.
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