PKW-Fahrt
nach Fürstenwalde und AB
Samstag,
der 28.9.2002 - ein warmer Herbsttag:
Mit dem Reisesegen ausgestattet und einer Fürbitte
für jene, die nicht teilnehmen konnten, steuerten 35
Teilnehmer (vorwiegend Senioren) zunächst Fürstenwalde
an.
Fürstenwalde
-
mit dem evangelischen Dom St.
Marien, dessen Bau ins 14. Jahrhundert datiert
wird und schon einen Vorgänger hatte. Die wechselvolle
Geschichte setzte sich bis in die Gegenwart fort und ist
sichtbar:
Im Mauerwerk: Feldsteine, alte u. neue Ziegel, Flickstellen.
An Pfeilern: Stützpfeiler stehen heute frei,
ein Pfeileransatz dient nur noch als Tisch.
In der Ausschmückung: Zufallsfunde und Baureste
werden einbezogen.
Immerhin: Was 1945 in vier Tagen zerstört wurde, bedurfte
50 Jahre der Instandsetzung.
Der Besuch der katholischen St.
Johannes Baptistkirche war, geschichtlich gesehen,
ein großer Sprung. Eine kreuzförmige, neugotische
Hallenkirche aus dem Jahr 1906 beeindruckte durch den schlichten,
klaren und durchgängigen Baustil. Die gute Akustik
haben wir mit einem Kanon erprobt und bestätigt gefunden.
Beiläufig erfuhr unsere Reisegruppe hier etwas über
einen neuen Orden "Missionare Identes", der hier
seit einem Jahr die Leitung übernommen hat (in Berlin
seit 1999), dessen Hauptaufgabe die Jugendarbeit vor Ort
ist.
Die kurze Anfahrt nach Rauen
zum Mittagessen wurde nicht nur mit der 5-fachen Menüauswahl
belohnt - auch die Gaststätte, in der Scheune eingerichtet,
bot reichliche Anschauungsobjekte aus der früheren
Landwirtschaft. Bei vielen Teilnehmern kam da die Kinderzeit
in Erinnerung.
Durch märkische Wälder fahrend erreichten wir
Alt-Buchhorst - der Inbegriff vieler Wallfahrten
und Gruppentreffen. Nicht nur ein Um- und Neubau, sondern
auch eine personelle Neubesetzung und ein neues Nutzungskonzept
wurden uns vorgestellt. Bei Kaffee und Kuchen in gepflegter
Atmosphäre in Villa Karma in Grünheide kam auch
der "Schwatz" nicht zu kurz.
Dieser
Ausflug zeigte an jeder einzelnen Station die hoffnungsvollen
Neuerungen, Veränderungen und Neuorientierungen nach
der Wende, die auch Kirchen und Gemeinden erfassen. Hierüber
nachzudenken bleibt uns von diesem Ausflug, für dessen
guten Ablauf wir Gott danken wollen.
Danken
können wir auch für diese Reiseidee, die sorgfältigen
Vorbereitungen und die aktive Mitwirkung des Herrn Pfarrer.
(Textvorlage:
Artikel im Pfarrbrief Nr.60)
Senta Romanski
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