17.11.2002
- Kirchweih in St.Antonius
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Der
Tag im Überblick:
10.15
Uhr: Festliche Messe
15 Uhr: Feier der Deutschen
Vesper
16 Uhr im Emporensaal:
Theaterstück der Schüler
"Gangster - Gören - Großmama"
Märchenoper
"Hänsel und Gretel"
Ab 17 Uhr: Kaffetafel
in den Räumen über der Kirche
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Kirchweih
in Anton
- dazu gehören vertraute Gewohnheiten, die eigentlich
gar nicht so selbstverständlich sind:
Zur Messe trifft man viele Bekannte aus früheren
Jahren, die z.T. von weit her angereist sind. Nachmittags
dann eine gut besuchte Anbetung. Und mindestens eine "Aufführung"
mit Akteuren aller Altersgruppen. Abschließend große
Kaffetafeln in mehreren Räumen. Für die Kinder
Spiele ohne Ende.
Aber dahinter stehen ungezählte Theater- und Chorproben
seit September, Kulissen und Gewänder herrichten,
Kuchen backen, große Räume für Bewirtung
herrichten, Essen und Trinken bereithalten ...
Ein Familienereignis dieser Größe würde
auch erfahrene Ausrichter vor einige Probleme stellen.
Der bloße Zuschauer aber bemerkt von diesen Anstrengungen
fast nichts. Und den Akteuren scheint es auch noch Spaß
zu machen. Diese Spielfreude drücken die Fotos aus.
Die
Kurzstory des Theaterstücks:
2
Trickdiebe sind unterwegs, Wohnungen auszuräumen.
Opa gibt ihnen seinen Teppich sogar freiwillig. Nicht
so Oma: Sie läßt sich mit ihrem Teppich in
das Diebesnest tragen. Dort verkauft sie einem Mr. Miller
aus Minnesota für viel Geld ihren Teppich und läßt
ihn gleich zurückbringen - darin der Hehler eingewickelt,
niedergestreckt von Oma.
Die restliche Familie mit Hund sucht derweil Oma. Die
haben nicht so viel Glück wie Oma: Eine Sprengfalle
streckt sie nieder, als sie auf das Diebeslager stoßen.
Am Ende gibts ein happy end für Oma und die Familie
samt Teppichen. Keine Freude kommt bei bei den Dieben
auf. Und Mr. Miller lebt weiter, ist aber sein Geld los.
Oma aber ist so in Fahrt, daß sie den bestellten
Ofensetzer für den nächsten Gauner hält.
Der überlebt ihr Nudelholz nur knapp ...
"Hänsel
und Gretel" bleibt nahe an der bekannten Handlung.
Diese wird durchgehend gesungen, abwechselnd von den Solisten
(Vater/Mutter, Hänsel/Gretel, Hexe, Vögel ...)
und dem Chor. Begleitet von Gitarre und Keyboard. Alle
Melodien stammten aus gut singbarem Liedgut, so daß
schnell Stimmung aufkam. Nach der szenisch gut gelungenen
Verbrennung der Hexe machen Hänsel und Gretel auf
dem Heimweg die Bekanntschaft von Schwänen, die sie
über den See ins Vaterhaus bringen sollen.
Diese
Einlage brachte das legendäre Schwanen-Männerbalett
wieder auf die Bühne. Begeisterung brach aus!
Was am Ende fehlte, war der "große Vorhang".
Vor diesen hätten Martina Hadrich (Musikbegleitung)
und Thomas Rohde (Regie) gehört.
Vielleicht
sollte noch erwähnt werden, daß diese Märchenoper
schon 1976 einmal mit großem Erfolg aufgefürt
wurde. Gut möglich, daß die heutigen Erwachsenen
schon damals als Kinder mitspielten.
Die fast 90 Minuten Theaterkunst wurden mit Digitalkameras
aufgezeichnet. Vielleicht läßt sich daraus
ein Ohrwurm, wie der "Hexensong" aufbereiten.
Die Fotos dieser Seite sind als Standbilder ausgespeichert
worden.
Schnappschüsse
von der Kaffetafel und anderen Vergnügungen sind aus
Platzgründen auf der Seite "Gemeindeleben"
untergebracht.
06.12.02:
Im
Pfarrbrief Nr. 61 auf Seite 4 zum gleichen Anlass der Artikel
"Herbstattraktion in St.Antonius"
Reinfried
Mooz
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