"Der blinde Hahn"
| Darsteller |
Rolle |
Name
im Stück |
| Theo |
Textilfabrikant
1 |
Andreas
Wollmann |
| Doro |
dessen
Tochter |
Tochter
Ursula |
| Andi |
Chemiker
(u. Ursulas Freund) |
Peter
Hahn (blinder Hahn) |
| Vicki |
das
Haustmädchen |
Anni |
| Emma |
Freund
des Dienstmädchens |
Gustav
Knallschote |
| Leo |
Textilfabrikant
2 |
Oskar
Tuchert |
| Fritzi |
dessen
Frau |
Klothilde
(frühere Freundin von Wollmann) |
Die
Handlung
Der Chemiker Peter Hahn wird zum Antrittsbesuch im Hause Wollmann
erwartet: Vom zunächst nicht begeisterten Vater und der
hoffnugsvollen Tochter. Ziemlich verspätet taucht der
Freund noch auf, aber ohne Jacke, mit fremdem Mantel und ziemlich
abgerissen. Seine Freundin will aber die Vorstellung beim
Vater auf jeden Fall retten und stattet Peter mit Vaters abgelegter
Jacke aus. Der Freund des Hausmädchens bekommt von ihr
den Auftrag, den in der Kneipe irrtümlich mitgenommenen
fremden Mantel unauffällig wieder zurückzubringen.
Der
Eindruck beim künftigen Schwiegervater Vater ist zunächst
größer als erwartet. denn dieser schätzt zuerst
das edle Tuch der Jacke. Als die Rede auf eine Textilfaserentwicklung
kommt, die Herr Hahn vergeblich der Konkurrenz angeboten hat,
wird er, wie erhofft, eingestellt.
Der
mitgenommene Mantel erweist sich aber als Hindernis: Gustav
Knallschote vergißt beim Zurückhängen in dessen
Manteltasche die Geldbörse, so daß der wirkliche
Besitzer erfährt, wo der überall gesuchte Mantel
gewesen ist: In den Fingern des Konkurrenten. Denn dieser
Mantel war kein gewöhnlicher Mantel, sondern aus den
Fasern der Entwicklung von Chemiker Hahn gefertigt. Ein heimlich
angefertigter Prototyp also, denn Herr Hahn hatte die Unterlagen
vor Monaten bei einer Bewerbung bei der Konkurrenz hinterlassen,
ohne aber eingestellt worden zu sein.
Die
Konfusion ist nun nicht aufzuhalten: Fabrikant Wollmann erfährt,
daß sein Gast ihn mit seiner eigenen Jacke betrogen
hat und will ihn rauswerfen. Da taucht auch noch die Konkurrenz
auf, das Ehepaar Tuchert, und bezichtigt ihn des Diebstahls
und der Werkspionage - denn in dem verschwundenen Mantel befanden
sich noch seine Visitenkarten! Und Klothilde sieht den miesen
Charakter ihres früheren Freundes aufs neue bestätigt!
Auch die Erklärungen von Herrn Hahn können sie nicht
wirklich besänftigen. Es
droht ein schlechter Tag für Herrn Wollmann zu werden.
An
schnellsten erkennt Konkurrent Tuchert die Chance, die die
neue Hahn-Faser bietet: Eine Fusion beider Firmen und die
gemeinsame Nutzung der Erfindung. Diesen Vorschlag hält
er auch gegen seine äußerst aufgebrachte Ehefrau
durch.
Fabrikant
Wollmann hat dann auch nichts mehr dagegen, denn damit erledigte
sich der Diebstahlsvorwurf. Und das Fusionsangebot stand ja
schon lange und war eigentlich betriebswirtschaftlich vernünftig.
Auch Tocher Ursula ist begeistert ...
Reinfried
Mooz - webmaster
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