Die
Sprachbarrieren zu unseren Gästen wurden mit Englisch ganz gut überwunden.
Auch die Teilnehmer untereinander, darunter aus Polen (die größte Gruppe),
der Ukraine, Slowenien, Kroatien und Bosnien, konnten sich auf diese Weise verständigen.
Auch etwa 15 Leute aus Unterfranken waren in diesen Tagen im Pfarrhaus oft zweisprachig
gefordert.
Am Vormittag des 29.12., dem Tag nach Ankunft und Verteilung
der Teilnehmer auf ihre Quartiere, stellte der webmaster im Emporensaal unsere
Kirche und die Gemeindearbeit mit PC und Powerpoint-Präsentation vor, die
auf die Bühnenwand projiziert und jeweils ins Englische übersetzt wurde.
Der typische Tagesablauf eines Teilnehmers sah so aus: Das Frühstück
am Morgen gab es in den Familien bzw. im Antonius-Pfarrhaus. Anschließend
traf man sich um 8:30 Uhr zum gemeinsamen Beten und Singen in der St. Antoniuskirche
und ging dann zu seinen Gruppen in andere Räume. Zu Mittag fuhr man in die
Messsehallen am Funkturm, wo es Essen (auch zu Abend) gab und man sich bis zum
Abend zum Singen, Beten und thematischen Austausch versammelte. Dafür gab
es Programmhefte in den jeweiligen Sprachen, in denen jeder Tag vorbereitet worden
war.
Schade
nur, dass die Taize-Pilger nicht durch farbige Schals oder andere auffällige
Accessoirs im öffentlichen Raum als solche erkannt wurden.
Zu Silvester hatten sich auch Teilnehmer aus den Privatquartieren abends in den
Antoniuskirchräumen eingefunden, um miteinander in das Neue Jahr hinein zu
feiern. Zumindest unsere Quartiergäste Eva und Agniezka aus Byalistok/Polen
berichteten davon beim Mittagessen am Neujahrstag begeistert.
Für die zur 10.15-Uhr-Neujahrs-Messe in der Antoniuskirche versammelte Gemeinde
gab es dann eine ungewöhnliche Premiere: Die Konzelebration von Pfarrer Birkhahn
mit einem katholischen Priester aus Polen und einem ukrainisch-orthodoxen Geistlichen
und die Teilnahme der vielen Taize-Gäste an dieser Gemeindemesse. Festliche
Orgelmusik zum Einzug und die weitere Musikbegleitung mit Instrumenten unserer
Jugendlichen machten diese hl. Messe zu etwas Besonderem.
Auch im Pfarrhaus der St. Piuskirche wurde an diesem Tag etwas geboten, was es
noch nie gab: Eine Mittagessen-Tafel, zu der diejenigen Taize-Gäste eingeladen
waren, die in den Antoniuskirchräumen campiert hatten - also nicht in Privatquartieren
untergekommen waren. Das war eine zweistellige Zahl von guten Essern!
Dafür
haben Frauen eingekauft, vorgekocht, gedeckt, bewirtet und abgewaschen. Auch hier
erforderte die vorhandene Ausstattung zusätzlichen Ausgleich durch persönlichen
Einsatz.
So
hat sich unsere Gemeinde wacker gehalten mit der so ungewohnten Herausforderung,
neben Kirche auch noch Herberge und Kantine zu sein.
Großes Lob und
vielen Dank auch den (noch) ungenannten Helfern aus unserer Gemeinde!
webmaster
- Stand vom 3.1. 2012 - 12:00 Uhr