Wie
im letzten Jahr kann man schreiben: Eigentlich war es "wie
immer" und man meint damit das selbstverständlich perfekte
Resultat aus der verborgenen Mühe vieler: Gottesdienst mit
Chor, gut besuchte Deutsche Vesper am Nachmittag, Theateraufführung
im Emporensaal und anschließend ausgiebig Kaffee trinken
und selbstgebackenen Kuchen essen bzw. spielen und quatschen.
Ein
ausführlicher Bericht vom Tage folgt im Antonius-Pius-Brief
85 (2006).
Fotos aus der Kirche:
|
|
|
|
Zur
festlichen Messe: Die Gläubigen
|
Der Altarraum während der Kommunion
|
|
|
|
|
Gebet
zur deutschen Vesper am Nachmittag
|
Unser
Chor: Zum 2. Mal an diesem Tag im Einsatz
|
| |
|
| |
|
Der
Höhepunkt des Tages - das Theaterstück:

Die
Handlung
Dieser Duft von Käsekuchen lockte viele: Nicht nur die Kinder
Nina und Tim und deren Freunde, sondern auch die Rüpel Olli
und Tom - und einen geheimnisvollen Unbekannten.
Aber bevor die Mutter ihren berühmten Kuchen anschneiden
konnte, war er auch schon von der Fensterbank verschwunden.
Die eigenen Kinder und deren Freunde konnten es nicht gewesen
sein, denn die waren im Zoo. Für die ist sofort klar, dass
Olli und Tom ihren Kuchen geklaut haben und nehmen sich die beiden
dann körperlich vor. Aber auch ein blaues Auge von Tom löst
die Frage nach dem Verbleib des Kuchens nicht. Man kommt gemeinsam
zur Erkenntnis, dass der Täter noch frei herumläuft
und, schlimmer noch, Gelegenheit hat, den Käsekuchen ganz
allein aufzuessen.
Eine gemeinsame Suchaktion in der Umgebung bringt die Kinder auf
eine verheißungsvolle Spur: Sie entdecken im Wald eine Höhle
und ein Stück Käsekuchen. Wer dort haust, muss auch
der Dieb sein. Dem muss man nur noch als Köder einen neuen
Kuchen anbieten, ihn dann auf frischer Tat ertappen und am Ende
hat man vielleicht sogar zwei Käsekuchen zum Aufessen. Wen
man dann allerdings an der Höhle fängt, löst bei
Licht allgemeines Entsetzen aus - der eigene Vater steckt unter
der schwarzen Maske.
Der bekennt, dass das Auslagern eines Kuchenstücks in die
Höhle eine pädogische Maßnahme war, um die Kinder
und deren Freunde von ihren Computerspielen wegzulocken - was
zumindest diesmal gelungen ist. Das blaue Auge von Tom war freilich
nicht eingeplant ...
Dafür
sind Olli und Tom zur verspäteten Käsekuchenparty mit
eingeladen.
Alle
Szenenfotos hier in einer
Bildergalerie ...
Die Kurzkritik
Das
Stück lebte von der schrägen Besetzung der Rollen:
Da sind die Eltern schon mal jünger als die eigenen Kinder,
mehrere Jungs sind eigentlich Mädchen und die 4 Kuchenfreunde
sind viel kleiner als die von ihnen verhauenen Rüpel Tom
und Olli, die endlich mal "die Sau rauslassen" dürfen,
was ihnen sichtlich liegt. Auch den anderen war die Spielfreude
anzusehen. Sogar die Ausstattung mit modernem Gerät beeindruckte:
Bei der Suche nach dem Kuchen hielt man den Sprechkontakt untereinander
über echte Funkgeräte.
