Abschied
von Diakon Kotré in St. Antonius am 30.09.2007
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mit Nachtrag am Antonius-Kirchweihfest am 18.11.2007
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Die
Hoffnung, dass Diakon Kotré der Gemeinde und vor allem unserer
Jugend anteilig weiter erhalten bleiben könnte, hat sich leider
nicht erfüllt: Heute, am Erntedankfest, feierte die Gemeinde gemeinsam
mit ihm und Pfarrer Birkhahn den "Abschiedsgottesdienst".
Nachstehend der Wortlaut der Rede, die der PGR-Vorsitzende Norbert
Hadrich dabei hielt:
Sehr
verehrter Herr Diakon! Werter Herr Kotré! Lieber Bernd!
Heute ist dein letzter Arbeitstag in unserer Gemeinde
- aber heute ist nicht dein letzter Wirkungstag bei uns. Durch die Art
und Weise deines über 10 Jahre andauernden Wirkens bei uns wird
alles, was du uns in zahlreichen Sonntagsansprachen zu sagen hattest,
hoffentlich noch lange Wirkung hinterlassen.
Dabei möchten wir uns ganz besonders für die verständliche
und nachvollziehbare Darstellungsweise bedanken, mit der du uns immer
wieder den Zusammenhang des Evangeliums mit unserer Gegenwart gezeigt
hast.
Du hast hier nicht nur deinen Job erledigt, sondern uns auch Einblick
in deine eigene Biographie gewährt. Wahrscheinlich hättest
du dir selbst deinen Werdegang vom Lehrlingsausbilder zum Seelsorgehelfer
noch vor vielen Jahren nicht vorstellen können. Doch du hast selber
einmal gesagt, dass du, statt die drohende Arbeitslosigkeit zu ertragen,
doch noch etwas Sinnvolleres aus deinem Leben machen wolltest.
Du
hast dein Talent genutzt und benutzt und dein Licht nicht unter den
Scheffel gestellt. Du hast also beschlossen, dich der Kirche als Diakon
zur Verfügung zu stellen und unser Bischof hat dich zu uns geschickt.
Hier hast du die Feier der heiligen Eucharistie bereichert und warst
gleichzeitig im Dienst an Kranken, Alten, Kindern und Jugendlichen tätig.
Damit bist du ein Teil unserer Biographie geworden. Du hast versucht,
unserem Lebensweg die richtige Richtung zu geben - nämlich zu Gott.
Dafür danken wir dir - und vor allem den Menschen, die hinter dir
stehen, in ganz besonderer Weise deiner Familie, recht herzlich.
Natürlich sind wir etwas neidisch auf all die Schäfchen, die
dir nun anvertraut werden. Doch relativiert sich dieses, da es sich
ja vornehmlich um vermeintlich "schwarze" Schäfchen handelt.
Auch ist uns nicht bange bezüglich der Bewältigung deiner
zukünftigen Aufgaben - bist du ja auch schon als Lehrmeister und
dann in unserer Gemeinde mit schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen
in Berührung gekommen.
Damit du in Zukunft von der dir anvertrauten Herde als ihr Hirte gut
zu erkennen bist, haben wir etwas zusammengelegt, um dir diese weiße
Weste [ein Messgewand] mit auf den Weg
zu geben.
Und natürlich wünschen wir dir für deine Zukunft alles
Gute und Gottes Segen!
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"Seine"
Jugend verfolgt die Dankesrede
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Diakon
Kotré (5. von links) : Zum letzten Mal in St.Antonius am
Altar
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Ein
lockerer Abschied war möglich: Im Festzelt mit Kaffee oder
Bier
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Frau
Kotré: Ob sie ihren Mann sonntags häufiger sieht?
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Der Dank "seiner" Antonius-Jugend am Antonius-Kirchweihfest
am 18.11.2007: