Der
Festgottesdienst wurde von Erzbischof
Georg Kardinal Sterzinsky gehalten. Konzelebranten waren: Pfarrer
Hans-Joachim Birkhahn, Prälat Gerhard Lange, Msgr. Norbert Kaczmarek,
Dekan Pfarrer Winfried Onizazuk, Pfarrer Johannes Matuschewski, Pfarrer
Paul Berger, Pfarrer Horst Pietralla, Pfarrer Johannes Drews und Diakon
Bernd Kotré.
In seiner
Predigt ging Kardinal Sterzinsky auf den Ursprung der Gemeinde St.
Antonius vom Schlesischen Bahnhof und besonders auf die damals
zahlreichen Zuzüge aus dem katholischen Schlesien ein. Dieser
Zuwachs machte die Ausgliederung aus St. Pius notwendig. Heute sind
beide Pfarreien wieder vereint.
Für
den musikalischen Rahmen der Messe sorgten unser Chor und ein musikalischer
Abschluss von Orgel und Klarinette (M. Mooz / D. Kaps) mit
"The Cathedral".
Der Stehkonvent
auf dem Pfarrhof gehört nach jeder hl. Messe dazu und ist ein
wichtiger Kontaktpunkt für die Gemeinde. Zu dieser Zeit an diesem
Ort gibt es Absprachen und Übergaben, die dem Gemeindeleben sowie
persönlichen Kontakten dienlich sind. Da für viele Besucher,
Gäste und angereiste auswärtigen ehemaligen Antonianer
die Anfahrt recht aufwändig war, gab es zur zeitlichen Überbrückung
ein leichtes Mittagessen.
Am Nachmittag
wurden in einer Video-Präsentation
aus alten Fotos und Schmalfilmen ab 1971 (natürlich auch neueres
Material) an die Altarwand projiziert. In mühseliger Kleinarbeit
hatte Rainer Kaps das Material aufgearbeitet und auf einer
DVD für uns gerettet: In loser Reihenfolge waren
Erstkommunionfeiern, Firmungen, Faschingsfeiern, RKW und Familienwallfahrten
nach Alt-Buchhorst zu sehen. So mancher Schüler konnte seine
Eltern oder Großeltern im jugendlichen Outfit erleben.
Nach
dem Gebet der Vesper folgt an
Kirchweihtagen die Theaterstunde:
In diesem Jahr gab es die Uraufführung der Märchenoper
"Rumpelstilzchen". Unter der Leitung von Sabine
Posselt sorgte ein Opernteam für die textliche Gestaltung,
die bekannten Melodien folgte. Erwachsene und Schüler setzten
nicht nur Zeit, sondern auch Freude ein und zeigten ihre Talente.
Weil es auf der Bühne arg beengt zugeht, fertigte Norbert
Hadrich in wochenlanger Feierabendarbeit raffiniert funktionierende
farbenfreudige Kulissenbauten.
Eine
rundum gelungene Aufführung, die das Publikum richtig begeisterte!
Ebenfalls
fester Programmteil an Kirchweihfesten ist die abschließende
"Kaffeerunde" in den
festlich hergerichteten Räumen über der Kirche. Wieder gab
es eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und neben Kaffee
gab es auch "geistige Getränke". Da alle länger
als sonst blieben, traf es sich gut, dass auch noch Eintopf vom Mittagessen
zu haben war.
Nach sovielen Programmpunkten gab es noch lange Gesprächsstoff
bis zum Tagesausklang.
Allen,
die zum Teil wochenlang die Festtage vorbereiteten und auch am 16.11.
im Hintergrund wirkten - ganz besonders unserem Käpt´n,
Herrn Pfarrer Birkhahn - sei ein herzliches Dankeschön
gesagt.
Damit nach diesen Tagen nicht alles vorbei und vergessen ist, kann
unser Festkalender das Jahr begleiten
und auch zu einem dankbaren Gebet einladen. Auch
weiterhin sollten wir uns daran halten: Wo zwei oder drei in
meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Fotos:
R. Mooz Text:Senta Romanski